Wenn es um die Vermittlung von Inhalten durch 3D Animationsfilme geht, ist ein Storyboard ein wichtiges Planungstool in der Vorbereitungsphase. In erster Linie dient es dazu festzulegen WAS in welcher Reihenfolge zu welchem Text gezeigt werden soll. Bei Filmen mit Sprechertext bestimmt die Länge der jeweiligen Texte dann auch das Timing – das Bild richtet sich also immer nach dem Text und nicht umgekehrt. Sind Texteinblendungen geplant, bestimmen diese auch die Bildkomposition und damit auch die Bildgestaltung.

Natürlich gibt verschiedene Möglichkeiten und Formen ein Storyboard zu gestalten – dieses ist jedoch für 3D Animationen optimiert. Auf dem Deckblatt finden sich zunächst einige Informationen über Titel, Projektname und technische Details wie Auflösung, Framerate und geplante Gesamtlänge. Ausserdem sind Felder für eine allgemeinere Beschreibung – also beispielsweise das Ziel des Filmes und ein Feld für die Stimmung angelegt.

Die einzelnen Einstellungen werden in 10er Schritten nummeriert – was später ein Einfügen von neuen Einstellungen noch möglich macht. Neben einem repräsentativen Bild für die jeweilige Einstellung sind Felder für Sprechertext und ein Beschreibungsfeld angelegt. Die Textlänge ergibt sich durch die  Formel für die Länge eines Sprechertextes.