Whitepaper 3D-Animation und 3D-Visualisierung
Whitepaper "Mehr Umsatz für Produkte und Technologien durch 3D-Content"
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Im Whitepaper "Mehr Umsatz für Produkte und Technologien durch 3D-Content" erfahren Sie wie Sie 3D-Visualisierungen und 3D-Animaionen nutzen können um neue Kunden zu gewinnen und Ihren Umsatz zu steigern.

Wie Sie Ihr Logo in einer 3D-Animation zeigen können
Wie Sie Ihr Logo in einer 3D-Animation zeigen können
Das Firmenlogo in einer 3D-Animation zu zeigen wirkt sich positiv auf die Markenbildung aus. Doch wo und wie bringt man das Logo am Besten unter?
Das Logo am Anfang der 3D-Animation
Das Logo zum Beispiel am Anfang einer 3D-Produktanimation zu zeigen kann sinnvoll sein, wenn man den Zuschauer zunächst dafürber informieren möchte von welcher Firma das Video ist – das kann zum Beispiel bei großen und bekannten Marken der Fall sein um Vertrauen zu erzeugen.
Allerdings kann ein Logoanimation am Anfang der 3D-Animation dazu führen, dass der Zuschauer sich langweilt und weiter scrollt. Gerade auf Webseiten, Youtube und Social Media sollte man in den ersten 5-10 Sekunden dafür sorgen, dass die Aufmerksamkeit gewonnen wird und der Zuschauer das Video weiterschaut.
Beim Veranstaltungen oder Vertriebsterminen, in denen der Zuschauer sozusagen nicht weiterklicken kann, ist ein Logo am Anfang einer 3D-Animation allerdings unproblematisch und vielleicht sogar von Vorteil um sich zu sammeln und die Aufmerksamkeit in den ersten Sekunden dann auch wirklich auf den Bildschirm zu konzentrieren.
Beispiel "Geze MCRdrive" Logo am Anfang der 3D-Animation zeigen
Das Logo während des Films einblenden
Das Logo während einer 3D-Produktanimation zum Beispiel rechts oben im Bild zu zeigen bietet sich an, wenn man davon ausgeht, dass die Zuschauer die Animation nicht von Anfang bis Ende sehen – wie zum Beispiel auf einer Messe. Außerdem kann es richtig sein das Logo immer eingeblendet zu lassen, wenn der Zuschauer sonst keine Verbindung zwischen Brand und Produkt herstellen kann.
Das Logo während der gesamten 3D-Animation als zusätzliches Element im Bild zu haben kann allerdings auch vom eigentlichen Geschehen ablenken und die Gesamtwirkung des Films schwächen. Daher ist immer individuell je nach Projekt zu entscheiden ob das Einblenden des Logos von Vorteil ist.
Beispiel "Bosch Split Klima" mit Logoeinblendung in der oberen Ecke
Das Logo Am Ende des Films
Das Logo am Ende der 3D-Animation zu zeigen ist oft die beste Möglichkeit und daher die Standardempfehlung. Mit dieser Variante vermeidet man das eine negative Auswirkung auf die Spannung am Anfang und damit auf die Absprungrate.
Beispiel "Bosch Climate 6000i" Logo am Produkt zeigen
Das Logo auf dem Produkt als Teil der 3D-Animation
Wenn eine Kamerafahrt das Logo bei einer 3D-Produktanimation direkt am Produkt zeigt und das Logo somit Teil der Story ist wirkt dies oft besonders elegant.
Beispiel "Bosch Climate 6000i" Logo am Produkt zeigen
Sollte Ihre 3D-Animation einen Sprecher haben?
Sollte Ihre 3D-Animation einen Sprecher haben?
Botschaften audiovisuell vermitteln
Die gesprochene Sprache ist für den Menschen eine jahrtausendalte und damit sehr natürliche Art der Verständigung.
Auch im eigenen Medienverhalten stellt man fest, dass man auf Kanälen wie Youtube, Netflix oder auf Webseiten Videos mit Sprecher bevorzugt.
Währenddessen die Ohren zuhören, nehmen die Augen das Bild war und im Kopf werden Ton und Bild zu einem multisensualen Erlebnis zusammengeführt.
3D-Animationen mit Sprecher
Sprecher sind daher auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man davon ausgehen kann, dass der Ton bei der 3D-Animation auch gehört wird – was bei Youtube oder Firmenwebseiten meistens der Fall ist.
Die Vertonung kann auch in mehreren Sprachen stattfinden also zum Beispiel in deutsch und english, falls Sie auch außerhalb des deutschsprachigen Raums Menschen ansprechen möchten.
Beispiel "Arthrex ProStop Implant Animation" für eine 3D-Animation mit Sprecher:
3D-Animationen für Messen
Zeigt man auf einer Messe zum Beispiel eine 3D-Produktanimation, ist es im Gegensatz zu Youtube und meist nicht möglich ist den Sprecher in einer verständlichen Lautstärke laufen zu lassen – daher sollte man hier nicht davon ausgehen, dass ein Voice Over auch wahrgenommen wird. Wir empfehlen daher bei 3D-Animationen für Messen mit Texteinblendungen zu arbeiten.
Beispiel "Produktvideo Bosch Climate Class 6000i" für eine 3D-Animation mit Texteinblendungen
3D-Animationen für den flexiblen Einsatz auf verschiedenen Plattformen
Was aber, wenn wie so oft beispielsweise eine 3D-Produktanimation in mehreren Kanälen eingesetzt werden soll?
Eine Lösung ist bei der 3D-Animation, zusätzlich zum Sprecher auch mit Texteinblendungen zu arbeiten. Auf einer Webseite nimmt man dann den Sprecher war, auf der Messe werden Informationen vorwiegend über die Texteinblendungen kommuniziert.
Beispielfilm mit Sprecher und Texteinblendungen: KF-Bandgalvanikanlagen
3D-Animationen für LinkedIn
LinkedIn sagt selbst, dass die meisten Nutzer die Videos auf Linkedin ohne Sound hören. Daher wird von LinkedIn empfohlen die Videos mit Untertiteln zu versehen. Für 3D-Animationen gilt also auch bei Linkedin: mit Untertiteln arbeiten und nicht darauf hoffen, dass der Ton und damit ein Sprecher auch gehört wird.
Wie lang sollte eine 3D-Animation sein?
Wie lang sollte eine 3D-Animation sein?
Die passende Länge für verschiedene Botschaften
Die passende Länge einer 3D-Animation ergibt sich daraus, wie detailiert ein Thema vermittelt werden soll.
Dabei gibt es zwei Herausforderungen – die erste besteht darin, dem Thema die Zeit und Tiefe zu geben, die gebraucht wird um das Thema verständlich zu machen, damit die Botschaften auch hängen bleiben.
Denn nur eine Buchzusammenfassung zu lesen ist eben doch nicht das gleiche wie das ganze Buch zu lesen.
Die zweite Herausforderung besteht darin, die Aufmerksamkeit des Zuschauers nicht dadurch zu verlieren, dass man sich zu sehr in Details verliert, damit den Rezipienten überfordert oder langweilt.
Die Balance zwischen kurz und ausführlich muss je nach Thema, Zielgruppe und Kommunikationsziel immer individuell abgewogen werden.
Dabei kommen einige Längenformate häufiger vor als andere:
In der Kürze liegt die Würze
Kurze 3D-Animationen von 10-20 Sekunden können die richtige Länge sein, wenn es darum geht einen einzigen Sachverhalt zu kommunizieren – zum Beispiel in einer 3D-Produktanimation den Hauptvorteil eines Produktes.
Beispiel "Bandgalvanik Spülturm' für eine kurze 3D-Animation
Beispiel "Zahnimplantat Aufbauanimation" für eine kurze 3D-Animation
Die Standardlänge
Eine etablierte Standardlänge einer 3D-Produktanimationen beträgt circa 90 Sekunden. In dieser Zeit lassen sich wichtige Vorteile und Features eines Produktes oder einer Technologie vermitteln
Beispiel "Produktvideo Geze MCRdrive modular sliding door system" für eine 90 Sekunden 3D-Animation
Beispiel "Produktvideo Bosch Climate Class 6000i" für eine 90 Sekunden 3D-Animation
Mit längeren 3D-Animationen mehr erklären
Mit längeren 3D-Animationen zwischen drei und fünf Minuten kann man komplexere Themen detailiert und ausführlich vermitteln. Von der 90 sekündigen Standardempfehlung für 3D-Produktanimationen abzuweichen empfiehlt sich für sehr teure Produkte, da man dadurch mehr Vertrauen aufbauen kann und das Risiko einer Fehlentscheidung aus Käufersicht reduziert.
Beispiel "Arthrex ProStop Implant Animation" für eine fünf-minütige 3D-Animation
Zweite Informationsebene für mehr Informationen
Manche Themen sind so komplex, dass sie auch in 5 Minuten nicht vollumfänglich erklärbar sind – hier gibt es einen Trick:
Einfach am Ende der 3D-Animation auf ein anderes Medium wie eine ausführliche Produktbroschüre verweisen – Interessenten haben durch die 3D-Produktanimation jetzt schon einen Vorgeschmack auf das Thema bekommen und können sich dann in der Broschüre ausführlicher informieren. Die Widerholung von Botschaften auf mehreren Medien trägt außerdem dazu ebi, dass die Informationen besser im Gedächtnis gespeichert werden.
Was ist ein digitaler Zwilling?
Was ist ein digitaler Zwilling?
Ein digitaler Zwilling (oft auch als digital twin bezeichnet) – ist im Kontext von 3D-Produktvisualisierungen und 3D-Animationen eine digitale Variante eines real existierenden Produktes.
Nehmen wir zum Beispiel den Stuhl “Plastic Side Chair” von Ray und Charles Eames. Der Stuhl existiert als physisches Produkt, welches man kaufen kann, um ihn als Sitzmöbel zu gebrauchen.
Der digitale Zwilling vom Plastic Side Chair soll die exakt gleiche Form und die gleiche Materialeigenschaften wie ein echter Panton Chair haben – er besteht also zunächst aus Informationen über die Geometrie (zum Beispiel aus CAD-Daten), und Informationen über die Materialien – in unserem Beispiel besteht der Stuhl aus nur einem Material und zwar Polypropylen, welches einen leichten Glanz besitzt. Ziel des digitalen Zwillings ist immer, dass er genauso aussieht wie das reale Objekt.
Wie entsteht ein digitaler Zwilling?
Die Geometrie eines digitalen Zwillings kann auf verschiedene Weise erstellt werden. Viele Produkte und Maschinen werden heute digital entworfen und es gibt bereits CAD-Daten – diese dienen dann auch als Basis für die Geometrie des digitalen Zwillings.
Existieren keine 3D-Daten, kann man mit Hilfe von 3D-Modellierung das Produkt anhand von Fotos oder Zeichnungen natürlich auch nachbauen.
Die Materialien und Texturen – sogenannte “Shader” werden in 3D-Programmen wie Autodesk 3ds max und V-Ray erstellt und enthalten Informationen über Oberflächeneigenschaften wie Reflexionsstärke, Reflexionsbreite, Farbe und Oberflächenstrukturen.
Was ist der Unterschied zwischen einem digitalen Zwillung und einem Bild?
Im Gegensatz zu einem zweidimensionalen Bild welches aus einzelnen Pixeln besteht ist ein digitaler Zwilling eine dreidimensionale Repräsentation des Panton Chair- man kann ihn also beliebig drehen und von verschiedenen Seiten betrachten und daraus Bilder generieren. Zudem kann man Materialeigenschaften wie die Produktfarbe ändern, das Produkt beliebig verändern, oder auch in einer virtuellen Umgebung präsentieren.
Was kann man mit einem digitalen Zwilling machen?
Ein digitaler Zwilling dient als Grundlage für eine realistische 3D-Produktvisualisierung – also für computergenerierte Produktbilder. Ein digitaler Zwilling dient außerdem als Grundlage für eine 3D-Produktanimation – also zum Beispiel einen digital generierten Produktfilm.
Zudem kann man für den Bereich 3D-Interactive-Anwendungen wie Produktkonfiguratoren im E-Commerce auch eine reduzierte, für Echtzeitanwendungen optimierte Variante aus dem digitalen Zwilling erstellen. Digitale Zwillinge werden damit auch im Browser nutzbar.





